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SEO

SERP (Search Engine Results Page)

Die Suchergebnisseite, die Google bei einer Suchanfrage anzeigt - inklusive aller Module wie Maps, Bilder, FAQ.

SERP steht für "Search Engine Results Page" und bezeichnet die Ergebnisseite, die Google nach einer Suchanfrage anzeigt. Eine moderne SERP besteht heute nicht mehr nur aus 10 blauen Links, sondern aus zahlreichen unterschiedlichen Modulen: bezahlten Anzeigen (Google Ads), dem Local Pack (3 Karten-Ergebnisse mit Map), Featured Snippets (Direktantworten oben), People-Also-Ask-Boxen (verwandte Fragen), Bilder- und Video-Karussells, Knowledge Graph (rechte Box mit Entitäten-Info), Shopping-Ergebnissen und schließlich den klassischen organischen Treffern.

Für SEO bedeutet das: Eine "Position 1" gibt es nicht mehr im klassischen Sinn. Wer wirklich oben stehen will, muss verschiedene SERP-Features bedienen können - etwa als Featured Snippet ausgespielt werden, im Local Pack erscheinen oder im Knowledge Graph sichtbar sein.

Welche SERP-Features bei einer Suchanfrage angezeigt werden, hängt von der Suchintention ab. "Wetter Hamburg" zeigt eine direkte Antwort an. "Beste Pizzeria Berlin" zeigt das Local Pack mit Karte. "Wie funktioniert Photosynthese" zeigt Featured Snippet plus People-Also-Ask. Wer für den eigenen Hauptbegriff die SERP analysiert, versteht sofort, welche Content-Formate Google für relevant hält.

Die Klickraten auf SERP-Positionen sinken kontinuierlich, weil immer mehr Suchanfragen direkt auf der Ergebnisseite beantwortet werden (sog. Zero-Click-Searches). Umso wichtiger ist es, möglichst viele SERP-Features zu bedienen.

Ein häufig unterschätzter Aspekt ist die Personalisierung der SERP. Google zeigt für dieselbe Suchanfrage unterschiedlichen Nutzern unterschiedliche Ergebnisse - abhängig von Standort, Suchhistorie, Gerätetyp, Sprache und Login-Status. Ein Test im Inkognito-Modus liefert ein neutraleres Bild als eine normale Suche. Für lokale Unternehmen bedeutet das konkret: Die SERP, die ein Kunde in der Innenstadt sieht, kann sich deutlich von der unterscheiden, die ein Kunde im Vorort 5 km weiter angezeigt bekommt. Wer seine Sichtbarkeit ehrlich messen will, sollte deshalb mit Tools arbeiten, die SERP-Snapshots an unterschiedlichen Standorten gleichzeitig abrufen können (etwa Sistrix, Semrush oder Browser-Plugins wie der "I Search From"-Simulator).

Wichtig zu wissen: Mobile und Desktop liefern unterschiedliche SERPs. Mobile zeigt typischerweise mehr lokale Module und kompaktere Snippets, Desktop oft mehr Knowledge-Panels und Sidebar-Inhalte. Da über 60% der Suchanfragen heute mobil erfolgen, sollte SEO-Optimierung primär die mobile SERP-Ansicht im Blick haben.

Praxisbeispiel

Sucht jemand nach "Italiener in der Nähe", zeigt Google: 1. Google Ads, 2. Local Pack mit 3 Restaurants und Karte, 3. People-Also-Ask, 4. organische Treffer mit Restaurant-Bewertungsportalen. Die ersten drei organischen Plätze sieht der Nutzer oft erst nach dem Scrollen.

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